Kultursonntag 2004
Im Rahmen des Kölner Stadtanzeiger (Organisationsleitung: fRANK bERZIK), hier im Trio mit 2 Elektronik-Musikern


LichtFiguren ist eine Projektreihe in der ich interessante, spannende und aussergewöhnliche Räume und Örtlichkeiten solistisch bespiele!

Angefangen habe ich mit diesem Projekt 28.10.2000 im Rahmen der Vernissage, in der Galerie Andreas Blankenstein/Köln, in der ein Bild mit einer Grösse von 2m*1m ein ganz ungewöhnlichen Einfluss auf mich genommen hatte. Spontan musste ich mit meinem Tenor-Saxophon einen Klangraum um die Aura dieses Gemäldes schaffen.

Danach änderte sich meine Arbeitsweise insofern, dass nicht ich einen Klangraum um ein bestimmtes Objekt schaffe, sondern vielmehr, dass ich einen bestehenden Raum mit Klang gestalte, verzaubere, beatme und somit sogar zum Leben erwecke.
So geschehen am 17.01.2001 als ich im Rahmen einer Mothers of Trash-Probe verschnaufen musste, mich dazu in den Keller-Flur des Uni-Center/Köln zurückzog und dort einen wunderbaren Raumklang vorfand, den dann auch sofort solistisch mit einem Alto-Saxophone bespielte.

Die Besonderheit meines Solo-Projektes ist die Schönheit und Leuchtkraft des Klangs, der sich frei im Raum bewegen, verändern und umwandeln kann.
"Der Raum ist ein Teil des Klangs – der Klang ist ein Teil des Raums".
Es geht hierbei nur noch darum den entstehenden KlangRaumKlang, durch sich als Hörer, fliessen zu lassen, seinen Gefühlen zu vertrauen und seine Emotionen zu beGreifen.

Der Begriff LichtFiguren ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass ich während meiner Klangmalerei, tanzende Lichtspiele vor meinem inneren Auge sehe. Im besten Fall kommt es bis zur Selbstauflösung, in der ich nur noch ein Molekül der RaumKlang-Atmosphäre bin.
Oft habe ich erlebt, dass sich Geschichten und Emotionen, die der Raum erfahren hat, vor dem inneren Auge des Hörers sichtbar werden. Ein Kuriosum, dass ich noch nicht mal ansatzweise verstehen kann.

Mein letztes grosses Solo-Projekt LichtFiguren veranstaltete ich, zwischen 12´2006 und 2´2007, unter der Erde in einem Pumpensumpf eines neu gebauten Kölner Pumpwerk, dass zur Abwassersteuerung in Köln gebaut wurde. Leider machte mir das plötzliche Rhein-Hochwasser und das damit verbundene Risiko für das Publikum einen Strich durch eine Auftrittsreihe.
Eine ausführliche Erlebnisreise-Beschreibung ist unter PumpenStation nach zu lesen.


*** LAUFSCHRIFT ***

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Livingroom 2 (Frank Olsowski)
042007



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