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Nachwort vom 1ten UNerHÖRT
Krefeld hat jetzt eine freie Improvisationsszene
Violine trifft auf Klarinette, Sopransaxophon auf Akkordeon, Klavier entwickelt einen Dialog mit dem Schlagwerker, Marimbaphon unterhält sich mit der Flöte. Spielraum für experimentelle Musik in Krefeld ist ein neues Angebot des Werkhauses. Musiker und Künstler trafen sich einen Tag lang und gestalteten Konzepte neuer Musik. Aus einem Duo entwickelte sich eine musikalische Dynamik, die durch ungewöhnliche Reibungen und melodischen Verwicklungen ein unvergessliches Tutti aller Instrumentalisten hervorbrachte. Im gleißenden Scheinwerferlicht präsentierte sich die neue musikalische Szene in Krefeld auf offener Bühne. Eindrücke aus dem Workshop am Sonntag den 24.02.08 mit Musikern aus Nordrhein Westfalen. Von weit her kamen sie angereist, um einen Tag lang miteinander zu musizieren.
Unerhörte Musik zu Gehör bringen, war das Ziel dieser Veranstaltung, die Gerd Rieger als erfahrener Musikpädagoge und Musiktherapeut anregte. Die Teilnehmer spielten in unterschiedlichen Besetzungen, entwickelten neue Klänge und versuchten musikalische Spielmodelle umzusetzen. Um 17.00 Uhr konnten die Krefelder an den Ergebnissen des Workshops teilhaben.
Da es für die Musiker, ob erfahrene Improkünstler, ausgebildete Musiker oder Hobbymusiker wenig Gelegenheiten zur freien Improvisation gibt, reisten die Interessenten gerne viele Kilometer, um an derartigen Veranstaltungen teilzunehmen. Es wäre schön, wenn sich beim nächsten Mal auch mehr interessierte Krefelder Musiker und Künstler beteiligen würden. (Gerd Rieger, 24.02.08)
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